Schwangerschaftserbrechen

Posted by mehalon.de on März 24th, 2009

Fast jede zweite Schwangere leidet in der Frühschwangerschaft an Übelkeit und kämpft teilweise mit morgendlichem Erbrechen. Meist treten die Beschwerden unmittelbar nach dem Aufstehen am Morgen auf. In schweren Fällen kann das Erbrechen aber auch bis zum Abend anhalten.

Die Ursache für das morgendliche Übel ist nicht vollständig geklärt. Es wird vermutet, dass das Schwangerschaftshormon HCG an der Entstehung des Schwangerschaftserbrechens beteiligt ist. In den ersten zwölf Schwangerschaftswochen steigt der HCG-Spiegel kontinuierlich an. Danach übernimmt die Plazenta die Produktion der Hormone und der HCG-Spiegel sinkt wieder ab. In den meisten Fällen lassen Übelkeit und Erbrechen mit Erreichen des vierten Schwangerschaftsmonats nach oder klingen ganz ab.

Eine medikamentöse Therapie ist bei normalem Schwangerschaftserbrechen in der Regel nicht notwendig. Hilfreich ist, unmittelbar nach dem Aufstehen eine Kleinigkeit im Bett zu frühstücken, um den Blutzuckerspiegel anzuheben. Auf große, üppige Mahlzeiten sollte zugunsten von mehreren kleinen Mahlzeiten über den Tag verteilt, verzichtet werden. Auch der Ratschlag, auf koffein- und kohlensäurehaltige Getränke zu verzichten, erweist sich als hilfreich. Darüber hinaus lassen sich in der Frühschwangerschaft mit Akupunktur, Akupressur sowie Homöopathie gute Erfolge erzielen.

Meist ist das Schwangerschaftserbrechen eine harmlose Erkrankung und beschränkt sich auf die ersten drei Schwangerschaftsmonate. In sehr seltenen Fällen allerdings leiden die betroffenen Frauen unter anhaltendem Erbrechen mit Gewichts- und Flüssigkeitsverlust. Diese schwere Form des Schwangerschaftserbrechens, die so genannte Hyperemesis gravidarum, erfordert oft auch eine stationäre Behandlung im Krankenhaus, um den Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen.

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One Response to “Schwangerschaftserbrechen”

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