Nasenverschönerung | Größer, kleiner, gerader?
Posted by mehalon.de on September 21st, 2009Schönheit bringt weiter, nicht nur privat, sondern auch beruflich. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Menschen mit einem attraktiven Gegenüber ganz anders umgehen als mit einem hässlichen. Dabei spielt nicht einmal das Geschlecht eine Rolle. Eine Frau wird sowohl einem hübschen Mann als auch einer hübschen Frau gerne weiterhelfen und denjenigen mit Respekt behandeln. Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen den Wunsch verspüren, einem sehr eng gesteckten Schönheitsideal zu genügen. Eng gesteckt deshalb, weil die allgemeinen Ansichten kaum Spielraum für Individualität lassen. Vor einigen Jahrzehnten galt ein Mensch auch dann noch als gut aussehend, wenn er eine große Nase hatte, der Rest aber irgendwie dazu passte. Heute braucht jeder ein Stupsnäschen, hohe Wangenknochen und möglichst große Augen.
Am einfachsten ist natürlich eine unschöne Nase zu korrigieren. Eine Nasenverschönerung zählt zu den eher unkomplizierten Schönheitsoperationen, birgt aber natürlich trotzdem Risiken in sich. Meistens wollen sich Kunden mit schiefen oder zu großen Nasen solch einer OP unterziehen. Der Chirurg setzt dann innerhalb eines Nasenlochs einen Schnitt und löst anschließend die Haut vom Knochen ab. Ist die Nase lediglich zu groß, sonst aber gerade, so greift der behandelnde Arzt zum Meisel und trägt das überschüssige Knochenmaterial ab. Teilweise wird auch das Knorpelgewebe an manchen Stellen entfernt. Ist die Nase zusätzlich auch noch schief, so wird sie meist absichtlich gebrochen und dann eingegipst, so dass der Knochen nachher in einer geraden Linie wieder zusammenwächst. Sollte sich einmal ein Kunde über eine zu kleine Nase beschweren, so wird Knorpelmaterial aus anderen Stellen des Körpers oder eine Art Silikonimplantat eingesetzt. Bei einer Nasenverschönerung bleiben meist keine sichtbaren Narben zurück, weil die Schnittstelle sich im Inneren eines Nasenlochs befindet.

Da der Arzt ziemlich grobe Methoden einsetzt, um die Nase zu korrigieren, wird der Patient immer in Vollnarkose versetzt. Selbst wenn keine Schmerzen auftreten, ist es höchst unangenehm mitzubekommen, wie einem die Nase gebrochen wird. Jede Vollnarkose birgt Gefahren in sich, der Anästhesist muss die Menge an Narkosemittel genau berechnen, damit der Patient keine körperlichen Schäden davonträgt.
Wer sich einer Nasenverschönerung unterzieht, sollte sich darüber im Klaren sein, dass jeder Patzer des Arztes genau zu sehen sein wird. Nimmt der Chirurg an einer Stelle beispielsweise zuviel Knochenmaterial ab, so bildet sich dort nach der Operation eine unschöne Delle. Viele Makel kann man verstecken, eine Nase prangt jedoch immer für jeden gut sichtbar mitten im Gesicht. Das gilt nicht nur für unschöne Nasen, sondern auch für solche, die vom Chirurgen verunstaltet wurden.
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